Die Entdeckung der “Bachblüten”
1930 gab Edward Bach seine gut gehende Londoner Praxis auf, um sich
in ruhiger ländlicher Umgebung natürlichen Heilmethoden zu widmen. Er
durchstreifte in einsamen Wanderungen die Wälder von Wales.
Zwischen
1930-1936 suchte er in seinen sechs letzten Lebensjahren nach einer
einfachen, natürlichen Heilmethode, die im Organismus nichts verändert
oder zerstört. Bach war davon überzeugt, dass die eigentliche Ursache
einer jeden Krankheit in der seelischen, spirituellen oder emotionalen
Sphäre zu finden ist und schon lange vor Ausbruch der körperlichen Symptome
existiert. Hass, Stolz, Selbstsucht, Unausgewogenheit, Unkenntnis und
Gier sind Beispiele dafür.
Die
daraus resultierenden Gemütszustände ordnete er in 7 Gruppen ein: Angst,
Unsicherheit, Interesselosigkeit, Einsamkeit, Mangelnde Abgrenzungsfähigkeit,
Mutlosigkeit und Verzweiflung sowie zu starke Sorgen um Andere.
Eine echte Heilung kann nach Dr. Bach nur erfolgen, wenn der Patient
die unguten Eigenschaften durch Arbeit an sich selbst beseitigt. Bach
entwickelte ausgehend von den 7 Hauptgruppen der Gemütszustände ein
System von 38 Persönlichkeitstypen, deren negative Seiten sich in den
Eigenschaften von 38 Blüten widerspiegeln.
Bei
der Auswahl der Blüten ließ sich Bach von seiner Intuition leiten. Die
Einnahme der passenden Blütenessenz (“Bachblüten”) soll eine Harmonisierung
auf der seelischen und feinstofflichen Ebene bewirken und so bewirken,
dass die körperlichen Symptome verschwinden.