Schröpfen
Beim
schröpfen werden gestört arbeitende Organe aktiviert und der Organismus
wieder ins Lot gebracht.
Verhärtungen der Muskeln ( Myogelosen ) die als Folge von Organstörungen
auftreten werden durchblutet, der Lymphfluss wird aktiviert und die
Ablagerungen aufgelöst. Über das Nervensystem wirkt der gesetzte Reiz
auf das betreffende Organ.
Seit der Antike war das Schröpfen eine weit verbreitete Heilmethode
in Europa – und bis zu den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
ein wichtiger Teil der Schulmedizin. Damit versuchte der Arzt vor allem,
schädliche Stoffe aus Organen zu leiten, ähnlich wie mit einem Zugpflaster.
Neue
Studien:
Schröpfen geht unter die Haut
„Neuere Studien legen nahe, dass bestimmte Veränderungen der Haut und
Unterhaut tatsächlich mit inneren Organen gekoppelt sind“, einen Zusammenhang
gibt zwischen chronischen Armschmerzen (Brachialgie) – mit Verhärtungen
an der Schulteroberkante zum Hals hin – und chronischer Mandelentzündung.
Tatsächlich soll es eine Verbindung geben.
Bei einem gering ausgeprägten Karpaltunnelsyndrom und auffälligen Zonen
an den Schultern ist Schröpfen sogar eine gute Alternative zur operativen
Behandlung.“